Merkel hat sich komplett selbst als korrupte Marionette der Pharmaindustrie entlarvt

Realsatire im Deutschen Bundestag: Der PCR-Test ist für Bundeskanzlerin Angela Merkel ein geeignetes Mittel zur Pandemiebekämpfung. Im Bundestag redet sie sich hierzu um Kopf und Kragen. Psychiater Hans-Joachim Maaz attestiert ihr eine «narzisstische Grundproblematik». (Mit Videos)

Vor Kurzem veröffentlichten Wissenschaftler der Universitäten Duisburg-Essen und Münster eine neue Studie, die bereits Bekanntes bestätigt: Der PCR-Test eignet sich nicht zur Pandemiebekämpfung (Corona-Transition berichtete).

Am 23. Juni fand im Bundestag die letzte Regierungsbefragung der scheidenden Bundeskanzlerin Angela Merkel statt. In Bezug auf die Studienergebnisse zum PCR-Test wollte der AfD-Abgeordnete Sebastian Münzenmaier von Merkel wissen (siehe Video unten), ob sie der Aussage von Prof. Dr. Andreas Stang zustimme: «Die am Ende errechnete Zahl von SARS-CoV-2 positiv Getesteten sollte nicht als Grundlage für Pandemiebekämpfungsmassnahmen wie Quarantäne, Isolation oder Lockdown benutzt werden.»

Quelle: Youtube, RT. Original aus dem Bundestag hier (ab 32:20).

Merkel sagte, sie stimme dieser Aussage von Prof. Dr. Stang nicht zu. Und verwies erstmal auf Aussagen ihres Hofvirologen Christian Drosten. Dann wies sie darauf hin, dass die Ansteckungskurve eines positiv Getesteten parabelförmig verlaufe und die Infektiosität nicht jede Stunde oder jeden Tag genau festgestellt werden könne. Deswegen sei es möglich, dass einige Leute vielleicht drei oder vier Tage zu lange in der Quarantäne waren.

Münzenmaier fragte nach, wie Merkel sich künftig vorstelle, Massnahmen aufzuheben. So sei die Bundesnotbremse aufgrund der Inzidenzwerte, die auf den PCR-Tests basieren, verordnet worden. Das bedeute, dass die Massnahmen, die Merkel getroffen habe, alle auf sehr wackligen Füssen stünden. Merkel:

«Also dass verschiedene Varianten auftauchen können, damit müssen wir rechnen, solange nicht die gesamte Weltbevölkerung geimpft ist.»

Dafür gab’s artig Applaus. Ein positiver Test bedeute, dass der Mensch «SARS-CoV-19» (sic!) habe, so Merkel. Diese Aussage wurde im stenografischen Bericht des Bundestags auf Seite 49unerlaubterweise korrigiert, so Christian Euler in einem Artikel bei Reitschuster.de: «Wenn ein PCR-Test positiv ist, dann hat der Betroffene SARS-CoV-2.»

Merkel behauptete, dass ein positiver PCR-Test bedeute, dass ein Mensch krank sei, womit sie die Erkenntnisse der Wissenschaftler um Prof. Dr. Schrang schlicht ignoriert. Denn laut ihren Aussagen sind wohl um die 60 Prozent der positiv Getesteten nicht infektiös. Merkel:

«Im Grundsatz ist der PCR-Test immer ein hervorragender Indikator für die Frage, ob jemand krank ist.»

Mit dem Test sei ein Ct-Wert verbunden, fuhr die Kanzlerin fort. Dieser könne unter oder über 25 sein. Liege der Wert über 25, bedeute dies, dass der Mensch ansteckend sei. Bei einem Wert unter 25 sei der Mensch nicht ansteckend. Es ist genau umgekehrt. Auch diese Aussage wurde im Protokoll geändert. «Dieser Ct-Wert kann über oder unter 25 liegen. Ist er unter 25, ist der Mensch ansteckend, ist er über 25, ist er nicht ansteckend.» Unstrittig ist, dass ein Ct-Wert von 25 oder höher darauf hinweist, dass ein Getesteter nicht mehr ansteckend ist, weil die Viruslast zu gering ist, wie es in einem Beitrag im Journal of Infection heisst. Das bundeseigene Robert-Koch-Institut setzt den Ct-Wert-Massstab bei 30 an:

«Ein Ct-Wert von > 30 geht nach bisherigen Erfahrungen mit einem Verlust der Anzüchtbarkeit einher.»

Im folgenden Video fasste der Journalist Boris Reitschuster das Thema zusammen. Er habe sich bei Merkels Auftritten dieser Tage im Bundestag wie jemand gefühlt, der in ein Flugzeug steigt und in der ersten Reihe hört, wie sich die Piloten unterhalten: «Du, was ist denn dieses km/h, ist das der Öldruck, oder was hat es denn mit diesem Hebel hier auf sich?» Merkel, seit 16 Monaten verantwortlich für die Corona-Massnahmen, sei offenbar mit den einfachsten Begriffen überfordert:

Es bleibt nur zu hoffen, dass der zukünftige Regierungschef (oder Regierungschefin) besser weiss, wovon er spricht – insbesondere, wenn es um Massnahmen geht, die die Rechte des eigenen Volkes auf nie dagewesene Weise einschränken, so Christian Euler.

Gesundheitsexperte der Nation auf Abwegen

Ähnliche Mühen wie die Kanzlerin bekundet Corona-Apokalypsen-Megaphon und Talkshow-Evergreen Karl Lauterbach, der Gesundheitsexperte der Nation vom Regierungs-Koalitionspartner SPD. Er wischte Prof. Dr. Schrangs Erkenntnisse ebenso weg, und schrieb auf Twitter:

«Ihm scheint entgangen zu sein, dass es weder ‹gefährliche› Ct-Werte gibt, noch, dass überhaupt Viren Ct-Werte haben», schreibt Christian Euler. Das Problem beim Ct-Wert ist, dass er von jedem Labor selbst festgelegt wird; was heisst, dass der gleiche Test möglicherweise zu unterschiedlichen Ergebnissen führt.

«Bezug zur Realität verloren»

Der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz («Die narzisstische Gesellschaft») bezeichnete die Politik Merkels bereits 2016 als «vollkommen irrational». Das Interview war in der deutschen Ausgabe der Huffington Post und ist aufgrund ihrer Einstellung 2019 nicht mehr abrufbar. Vor dem Hintergrund des sinkenden Zuspruchs ihrer Politik in der Flüchtlingskrise, des Aufbegehrens eigener Parteimitglieder und ihrer zunehmenden Isolierung in Europa stellte Maaz die Frage: Warum hält die Kanzlerin scheinbar unbeirrt an ihrem Kurs fest? Diese Frage darf angesichts ihrer Ignoranz gegenüber wissenschaftlichen Erkenntnissen, die das Fundament ihrer Corona-Doktrin entziehen, auch heute gestellt werden.

Dass Merkel sich uneinsichtig zeige, lasse befürchten, «dass sie den Bezug zur Realität verloren hat». Man müsse befürchten, dass Merkel selbst glaube, sie sei die mächtigste Frau der Welt («gesamte Weltbevölkerung impfen»). Jegliche Kritik scheine sie nicht zu kümmern. In dieser unnachgiebigen Haltung Merkels sieht Maaz eine Gefahr für Deutschland. Er konstatiert bei der Regierungschefin eine «narzisstische Grundproblematik» – doch Narzissten könnten nicht einfach sagen, dass sie sich geirrt haben.

Quelle: coronatransition

Bundestag: Merkel zu Corona-Prognosen: Das Erreichte darf nicht riskiert werden – 23. Juni 2021

Süddeutsche: Die Kanzlerin zieht eine Art Bilanz – 23. Juni 2021

Reitschuster.de: „Vollkommen irrational“: Renommierter Psychiater hält Merkel für Gefahr – 22. Juni 2021