Weltwoche Daily: Kanzler des Klagens und der Ohnmacht

Weltwoche Daily: Kanzler des Klagens und der Ohnmacht„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:

Kanzler des Klagens und der Ohnmacht: Das unfassbare, entlarvende Merz-Interview im Spiegel

Man erinnert sich noch gut an den Friedrich Merz von früher. Damals, als CDU-Fraktionschef, galt er vielen als die große ökonomische Hoffnung, als bürgerliches Bollwerk. Doch schon damals haftete ihm das Etikett des „Dünnhäutigen“ an. Sein Abgang im Jahr 2005 glich eher einer Flucht als einem geordneten Rückzug, als er vor der Kanzler-Maschinerie Angela Merkels kapitulierte. Nun ist er am Ziel seiner Träume, sitzt im Kanzleramt – und was wir erleben, ist ein Offenbarungseid in Sachen politischer Führungskraft.

Nach gut einem Jahr Merz-Kanzlerschaft zog der Spiegel in einem großen Interview Bilanz. Das Ergebnis? Ein einziges Dokument der Hilflosigkeit und Ratlosigkeit. Statt Souveränität präsentiert Merz eine fast schon peinliche Wehleidigkeit. Besonders entlarvend wird es auf Seite 11 des Gesprächs: Da beklagt sich der mächtigste Mann im Staate über den rauen Ton in den sozialen Medien. Er werde dort angegriffen und herabgewürdigt, jammert Merz, und schiebt den lachhaften Satz hinterher: „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“

Man möchte dem Bundeskanzler zurufen: Herr Merz, wie erklären Sie sich eigentlich diese massiven Beleidigungen und die Wut der Bürger? Könnte es sein, dass die Menschen schlichtweg die Nase voll haben von einer Politik, die über ihre Köpfe hinweg entscheidet? Dass die Unzufriedenheit daher rührt, dass man vom hohen Ross herab belehrt wird, während das Land unter der eigenen Regierungsunfähigkeit leidet? Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Doch statt Selbstreflexion ernten wir vom „Kanzler der Reserve“ nur larmoyante Selbstmitleids-Prosa. Ein echtes Armutszeugnis für Deutschland.

Schweizer Ausgabe:

Fake News auf allen Kanälen: Propaganda gegen die SVP-Initiative

Das polit-mediale Establishment läuft Sturm: Mit einer beispiellosen Fake-News-Kampagne wird derzeit auf allen Kanälen gegen die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» gehetzt. An vorderster Front der Desinformation: Beat Jans und Elisabeth Baume-Schneider. Was diese Bundesräte dem Stimmbürger auftischen, grenzt an skandalöse Volksbelügung. Während die Sicherheit im Land erodiert, verkauft man dem Schweizer Bürger den Kontrollverlust als alternativlose Humanität.

Migros-Chef kritisiert und profitiert (was er verschweigt)

Rückendeckung erhält die Berner Blase von der Teppichetage: Migros-Chef Mario Irminger poltert medienwirksam gegen die Initiative, verschweigt dabei aber geflissentlich, wie sein Konzern massiv von billigen Import-Arbeitskräften profitiert, während der Schweizer Steuerzahler die Sozialkosten der Zuwanderung trägt.

Elisabeth Schneider-Schneiter jammert über Beleidigungen

Flankiert wird dieses Schauturnen von Elisabeth Schneider-Schneiter, die in Merz’scher Manier über „Beleidigungen“ jammert, um von den harten Fakten abzulenken. Das Ziel ist klar: Das Volk soll mundtot gemacht werden, damit die Profiteure der Masseneinwanderung weiter schalten und walten können wie bisher.

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