In Mainz die nächste trostlose Notkoalition gegen die AfD

In Mainz die nächste trostlose Notkoalition gegen die AfDVon WOLFGANG HÜBNER | Noch mehr solche CDU-„Siege“ wie heute bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, und das, was von der Demokratie in Deutschland noch übrig geblieben ist, wird immer ungenießbarer. Denn mehr noch als vor zwei Wochen in Baden-Württemberg wird der wahre Wahlgewinner AfD von der Regierungsbildung gegen jede Zahlenlogik ausgeschlossen. Zumindest halbwegs noch denkfähigen Verfechtern der „Brandmauer“ dürfe gruseln beim Gedanken, wie lange solche Wählermisshandlungen des Beutekartells beim schafsgeduldigen deutschen Stimmvolk noch ohne politischen Brechreiz hingenommen werden.

Fast zehn Prozent weniger für die SPD, doch viele hochbezahlte Minister- und Versorgungsposten winken ihr. Einige Prozente dank vollständiger Kannibalisierung der ohnehin überflüssigen FDP, doch ein neuer CDU-Ministerpräsident, so lang wie langweilig, erstrahlt im Siegeskranz.

Die Grünen künftig nur noch Oppositionsnebendarsteller, Freie Wähler nicht mehr im Landtag, Linkspartei weiterhin nicht. Hingegen die AfD mehr als verdoppelt mit dem bislang wohl besten Wahlergebnis in der alten Bundesrepublik. Nazialarm „Gesichert rechtsextrem“ wird allen Beschwörungen zum Trotz immer populärer.

Nicht Steinmeiers Predigten noch Vorgänger Gaucks Pöbeleien gegen das eigene Volk werden daran etwas ändern. Und weder Friedrich Merz noch die klägliche Parteielite von CDU/CSU will den einzigen aussichtsreichen Versuch wagen, den Siegeszug der AfD zu stoppen: Nämlich mit dieser keineswegs allzu einigen Partei zwischen Chrupalla und Lucassen endlich einmal richtige Koalitionsverhandlungen führen. Aber Merz kann das nicht mehr ohne endgültigen Glaubwürdigkeitsverlust, der Rest gerät schon beim Gedanken an diese unsittliche Möglichkeit von Realpolitik ins Hyperventilieren.

Muss mehr von diesem armseligen Wahlabend berichtet werden?


Wolfgang Hübner.
Wolfgang Hübner.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.

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