Bundestagsdebatte zum Internationalen Frauentag eskaliert!

Bundestagsdebatte zum Internationalen Frauentag eskaliert!Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Britta Haßelmann, rief aus, was wohl viele Altparteienvertreter am Donnerstag im Rund des Deutschen Bundestages fühlten und dachten: „Der Mann ist eine Zumutung!“

Um wen ging es? Martin Reichardt, früherer Offizier und AfD-Landeschef von Sachsen-Anhalt, ließ es sich nicht nehmen, in der Debatte zum sogenannten Internationalen Frauentag als einziger Mann an das Rednerpult zu treten.

In seiner Rede zollte Reichardt dem weiblichen Geschlecht zunächst tiefen Respekt und bekannte sich zum männlichen Schutzauftrag für die Frauen als den Trägern des Lebens. Reichardt paarte seine Ehrerbietung gegenüber den Damen mit einer scharfen Kritik an jenen Männern, die in eben dieser Schutzaufgabe zunehmend versagen und verwies hierbei auf den linken Flügel des Plenarsaals.

Reichardt wörtlich: „Frauen sind in ihrer Eigenschaft als Träger des Lebens der wertvollere Teil der Menschheit. Wir Männer haben die Aufgabe, die Versorgung und den Schutz unserer Frauen und Kinder zu gewährleisten, woraus sich die politische Forderung ergibt, dass Frauen und Männer gemeinsam einen Staat schaffen, der seine Frauen und Kinder gleichberechtigt schützt. […] Eine Funktion, in der wir Männer allerdings immer häufiger versagen, weil man uns das, was uns zum Mann macht, aberziehen will. Das Endstadium dieser Degeneration kann man insbesondere hier im linken Bereich des Plenums erkennen.“

Zudem kritisierte Reichardt die Quoten- und Gleichstellungspolitik der letzten Jahrzehnte und forderte alle Deutschen, Frauen wie Männer, zur gemeinsamen Arbeit an einer gedeihlichen Zukunft für Deutschland auf.

Das war denn in der „Herzkammer der Demokratie“ des Danks an die Adresse der Frauen, der nüchternen Klarstellung und des frohen Zukunftsblicks zu viel. Unter lauten Unmutsbekundungen wurde Reichardts Rede mehrfach unterbrochen, bis Britta Haßelmann abschließend keifte: „Ihre Frauenverachtung reicht mir!“.

Damit ließ sie, stellvertretend für ein gleichfalls immer noch wirkmächtiges wie lebensfremdes Milieu, ihre eigene Verachtung gegenüber dem natürlich gegebenen Geschlechterverhältnis freien Lauf. Ob es auch Ausdruck von tiefer Enttäuschung über ihr zur Hälfte auf Plenarsaalsesseln verbrachtes Leben war, sei an dieser Stelle dahingestellt.

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