Traf eine Iran-Rakete die USS Gerald R. Ford?

Traf eine Iran-Rakete die USS Gerald R. Ford?Von MANFRED ROUHS | Amerikas größter Flugzeugträger, die USS Gerald R. Ford, ist auf dem Weg zurück in einen US-Hafen auf Kreta. Das berichtet Bloomberg. Er fällt damit für den nächsten, möglicherweise entscheidenden Abschnitt der Kampfhandlungen im Irankrieg aus. Der Schaden für das Ansehen des US-Militärs ist immens – und das Internet wird geflutet mit KI-generierten Fake-Videos, die Raketentreffer auf der USS Gerald R. Ford zeigen.

Tatsache ist: In der Wäscherei des Großkampfschiffes brach ein Brand aus, nach US-Angaben ohne Feindeinwirkung. Rund 200 US-Matrosen wurden durch die Rauchentwicklung leicht verletzt. Die Besatzung benötigte gut 30 Stunden, um den Brand zu löschen. Mindestens 600 Matrosen verloren kurzzeitig den Zugang zu ihrer Schlafstätte. Für etwa 100 von ihnen hält diese Situation an, sie müssen in Feldbetten übernachten.

Fraglich ist, ob der im Kampfgebiet verbliebene Flugzeugträger USS Abraham Lincoln ausreicht für den entscheidenden nächsten Schlag der US-Streitkräfte gegen den Iran: Die Einnahme der Insel Kharg. Falls nicht, könnten die technischen Probleme an Bord der USS Gerald R. Ford entscheidende Auswirkungen auf den Kriegsverlauf haben.

Die iranische Führung jedenfalls triumphiert und beansprucht, ihr Militär haben einen Treffer auf der USS Gerald R. Ford gelandet. Beweise für diese Darstellung bleibt sie schuldig.


PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.

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